Ziele des Netzwerks SimNAT Pflege

  • Skillstraining an einem Manikin mit Trachealkanüle - Hochschule Fulda - SimNAT Pflege e.V.SimNAT Pflege fördert die Implementierung und Entwicklung von Skillstraining und Simulation in der Pflegebildung.
  • SimNAT Pflege unterstützt den Prozess, reflektierte Praktikerinnen und Praktiker auszubilden, die ihre klinischen Entscheidungen wissenschaftlich begründen.
  • SimNAT Pflege initiiert und begleitet Forschungsprojekte, um Simulation in der Pflegebildung wissenschaftlich zu fundieren.

Unsere Aufgaben

  • Simulation eines intubiertern Patienten im Rettungsbereich - STUPS Stuttgart - SimNAT Pflege e.V.Nationale Vernetzung und internationale Kooperationen
  • Anpassung und Weiterentwicklung internationaler Guidelines an nationale Bedingungen
  • „Best practice“: Etablierung eines Simulationslabors
  • Unterstützung von Forschungsprojekten
  • Konzeptentwicklung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Vorträge und Fortbildungen
  • Unterstützung von Forschungsprojekten

Tätigkeitsbericht – SimNAT Pflege e.V.

Der Tätigkeitsbericht (PDF – 1 MB) des SimNAT Pflege e.V. für die Kalenderjahre 2016 und 2017. Verantwortlich sind die Vorstandsmitglieder Christine Loewenhardt und Tanja Baier.

Der Tätigkeitsbericht (PDF – 1,9 MB) des SimNAT Pflege e.V. für die Kalenderjahre 2014 und 2015 dient sowohl zur Vorlage bei Behörden als auch zur Information über die Aktivitäten des Vereins für Mitglieder und Interessierte.

Der Tätigkeitsbericht spiegelt in chronologischer Reihenfolge die Entwicklungen in den Jahren 2014 sowie 2015 und die geplanten Aktivitäten des SimNAT Pflege e.V. wider. Verantwortlich für den Tätigkeitsbericht sind die Vorstandsmitglieder Christine Loewenhardt und Prof. Dr. Jörg Wendorff. Bei Rückfragen, Anregungen und Kritik freuen wir uns über Nachrichten an info[at]simnat-pflege[dot]net.

 


Vereinsaktivitäten

 

Pflegepädagogik im Diskurs 2018 - Workshop 8: „Handlungsorientiert Lehren und Lernen. Pädagogische und didaktische Ansätze in Simulationen zur systematischen Entwicklung und Evaluation von Kompetenzen“ - SimNAT Pflege e.V.23. Februar 2018:
„Pflegepädagogik im Diskurs”
Universitätsklinikum Düsseldorf

 

 

Mit einem Beitrag von SimNAT Pflege:
Workshop 8: „Handlungsorientiert Lehren und Lernen.
Pädagogische und didaktische Ansätze in Simulationen zur systematischen Entwicklung und Evaluation von Kompetenzen“

Tanja Baier, Christine Loewenhardt, Lisa Peters und Kerstin Reusch

 

 


 

10. April 2017, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr:

„Lernen in Skills Labs – Simulation in der Pflege”
Ein Fortbildungstag für Pflegepädagogen Berufsfachschule für Krankenpflege Kempten

 

 


 

15.-17 Oktober 2015:

Teilnahme am InSiM-Kongress,

veranstaltet von InPASS, Institut für Patientensicherheit & Teamtraining GmbH

Workshop des Vereins SimNAT-Pflege “Handlungsorientiert Lehren und Lernen. Pädagogische und didaktische Ansätze zur systematischen Entwicklung von Kompetenz – am Beispiel einer Simulation”

Tanja Baier, Johann Keogh, Christine Loewenhardt, Lisa Peters, Kerstin Reusch

Gegenstand des Workshops war die systematische Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz in der grundständigen Pflegeausbildung am Beispiel der Erfassung der Herz-Kreislauf-Situation einer Klientin.

Die Kompetenzentwicklung von Pflegenden wurde am Modell „Vom Anfänger zum Experten“ von Patricia Benner sowie Dreyfus und Dreyfus dargestellt. In einzelnen Simulationssequenzen (Videoaufzeichnungen der Krankenpflegeschule Itzehoe) konnten sowohl die Entwicklungsstufen der Lernenden als auch die pädagogischen und didaktischen Ansätze der Lehrenden demonstriert werden.

Die dazu vorliegenden theoretischen Erkenntnisse aus der Handlungstheorie, zum handlungsorientierten Lehren und Lernen und zum methodisch-didaktischen Ansatz des Cognitive Apprenticeship wurden zu Beginn und im Verlauf des Workshops präsentiert.

 

Skillstraining und die Simulation einer komplexen Situation aus dem beruflichen Spektrum der Pflege (stellvertretend für alle Gesundheitsberufe) erfordert von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soziales und situatives Handeln. Merkmale der Handlungsorientierung sind dabei der Planungs-, Durchführungs- und Reflexionsaufwand. Handlungsorientiertes Lernen erfordert darüber hinaus Transformationsleitungen vom wissenschaftlichen Wissen zum kompetenten beruflichen Handeln.

Ein Skillstraining zur Blutdruckmessung verdeutlichte den Lernprozess des Anfängers, der durch deklaratives Wissen und mit wenig Erfahrung die Blutdruckmessung regelgeleitet und unter Anleitung durch eine zweite Person bewältigt. Das Handeln des fortgeschrittenen Anfängers bzw. des Kompetenten wurde durch ein kurzes Szenario zum adäquaten Umgang mit einer Patientin in einer Bluthochdruckkrise dargestellt (Erkennen der Situation und zielgerichtetes Handeln).

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten rege die Stufen der Kompetenzentwicklung und deren Bedeutung für die berufliche Praxis. Konsens war, dass nur durch die praktische Erfahrung und das fortwährende kontinuierliche Trainieren (auch nach der Grundausbildung) die Expertenstufe erreicht werden kann. Ist das kontinuierliche Anwenden und Üben nicht der Fall, droht der Verlust von Kompetenzen und damit der Rückschritt auf eine niedrigere Kompetenzstufe.

Diskutiert wurde auch, wie Kompetenzen zuverlässig erfasst werden können. Dazu bedarf es der Operationalisierung von Kompetenzen in Form eindeutiger und valider Merkmale.

 


 

19. März 2015

Symposium „Simulation in der Pflegeausbildung“,

veranstaltet von STUPS (Stuttgarter Pädiatrie- und Patienten-Simulator)

Impressionen vom Veranstaltungstag in Stuttgart